Phase 1: Deine Beobachtungen.

Corona verändert das Stadtleben. Schreib uns, was Du beobachtest – in Deiner Nachbarschaft, in Deinem Alltag.

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Die Onlineplattform „New Normal City” dient dem regen Austausch von Beobachtungen und Veränderungen im Stadtleben im Kontext der Corona-Pandemie. Wir bitten hierfür um einen höflichen und respektvollen Umgang miteinander und zählen auf ernst gemeinte und konstruktive Beiträge. Nachfolgend findest Du eine Zusammenstellung der Punkte, die hierbei zu beachten sind.

Beiträge werden von uns ohne Rücksprache mit der/dem Verfasser*in gelöscht, wenn sie

  • diskriminierende (also beleidigende, verletzende oder entwürdigende) Äußerungen (u. a. im Hinblick auf Geschlecht, Alter, Herkunft, religiöse Zugehörigkeit und Sprache) gegenüber anderen Diskussionsteilnehmer*innen bzw. gegenüber Dritten enthalten,
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Was Ihr bisher
beobachtet habt

Bisher abgegeben: 358 Beobachtungen

Filtere die Beobachtungen nach Fragen

Frage: Was vermisst Du zur Zeit am meisten in der Stadt?
"schöne, weitläufige Natur"
Ort der Beobachtung: die Abwesenheit ist allgegenwärtig
Beobachtet von: sarah
0
Frage: Wo hast Du neue Kreativität beobachtet?
"In der Gastronomie und im Inhaber:innengeführten Einzelhandeln, wo oft mit viel Liebe zum Detail und noch mehr Verantwortungsbewusstsein nach Lösungen gesucht wurde. Ich finde allerdings, dass immer noch zu viele kreative Ideen an fehlender Flexibilität scheitern."
Ort der Beobachtung: Köln
Beobachtet von: Michaela
+1
Frage: Um was in der Stadt hast Du am meisten Angst?
"Die Subkultur"
Ort der Beobachtung: Köln
Beobachtet von: Michaela
+1
Frage: Welche Orte hast Du in der Krise neu entdeckt?
"Den Garten meiner Eltern auf dem Land."
Ort der Beobachtung: im Norden
Beobachtet von: Michaela
0
Frage: Wohin gehst Du zuerst, wenn Corona vorbei ist?
"Auf ein Konzert oder ein Festival. Auf jeden Fall an einen Ort mit vielen Menschen, Musik und Getränken"
Ort der Beobachtung: Köln
Beobachtet von: Michaela
0
Frage: Was hat Dich in der Krise richtig genervt?
"Klientelpolitik"
Ort der Beobachtung: Deutschland
Beobachtet von: Michaela
0
Frage: Auf welchen Ort konntest Du leicht verzichten?
"Überfüllte Bars"
Ort der Beobachtung: Köln
Beobachtet von: Michaela
0
Frage: Welche Orte sind Dir wichtiger geworden?
"Meine Wohnung, öffentliche Plätze und Parks"
Ort der Beobachtung: Köln
Beobachtet von: Michaela
0
Frage: Was vermisst Du zur Zeit am meisten in der Stadt?
"Das entspannte Zusammentreffen im öffentlichen Raum, aber auch in meiner eigenen Wohnung"
Ort der Beobachtung: Köln
Beobachtet von: Michaela
0
Frage: Was vermisst Du zur Zeit am meisten in der Stadt?
"Gemeinsames Verweilen, Essen & Trinken im Freien"
Ort der Beobachtung: Hamburg
Beobachtet von: Isabel
0
Frage: Was vermisst Du zur Zeit am meisten in der Stadt?
"Menschen. Vor allem Menschen, die man nicht kennt, demnach also Geselligkeit, Gesichter, Lachen und Leben"
Ort der Beobachtung: Dortmund
Beobachtet von: Eva
+1
Frage: Auf welchen Ort konntest Du leicht verzichten?
"Auf vollgestopfte Innenstädte"
Ort der Beobachtung: Einkaufsstraßen von Großstädten
Beobachtet von: Fabienne
+1
Frage: Wo hast Du neue Kreativität beobachtet?
"Schaufenster von Einzelhandelsgeschäften wurden zu Galerien, zu Ausstellungsflächen örtlicher KünstlerInnen."
Ort der Beobachtung: Speyer
Beobachtet von: Petra
+2
Frage: Welche Orte hast Du in der Krise neu entdeckt?
"Den Wald. Keine Maske, kein Anderen-Menschen-aus-dem-Weg-gehen-müssen. Der Wald ist auch in dieser Zeit ein Ort, der sich nachvollziehbar natürlich nach der Jahreszeit und nicht aufgrund von oft widersinnig erscheinenden behördlichen Verordnungen verändert."
Ort der Beobachtung: Pfälzer Wald
Beobachtet von: Petra
+1
Frage: Um was in der Stadt hast Du am meisten Angst?
"Dass individuelle Läden, Kinos, andere kleinere (Kultur)einrichtungen verschwinden und vor allem große Ketten und andere "Verbünde" gestärkt aus der Krise hervorkommen, weil sie investieren (können) und noch mehr Mono-Kultur befördern. Letztlich führt das aber zu einer weiteren Reduktion von Stadt-Erlebnissen. Kommerz ist nicht schlecht, aber wenn er monoton wird verschwindet das Erlebnis und die Differenz. Das macht Vielfalt aber aus. Und die Stadt der Zukunft braucht (wieder) Vielfalt!"
Ort der Beobachtung: Hamburg/Kassel/Hannover
Beobachtet von: Daniel
+1
Frage: Was hat Dich in der Krise richtig genervt?
"Die Frage, welches Verhalten meinerseits ich den Menschen mit denen ich gerne in Kontakt sein möchte (oder zusammenlebe) gegenüber verantworten kann."
Ort der Beobachtung: Frankfurt am Main
Beobachtet von: Elisabeth
0
Frage: Um was in der Stadt hast Du am meisten Angst?
"Um die kleinen Läden, Cafés, Restaurants und Bars, um das kulturelle Leben die Vielfalt und gelebte Solidarität im Miteinander, die auch auf spontanen Begegnungen mit Fremden beruht."
Ort der Beobachtung: Frankfurt am Main
Beobachtet von: Elisabeth
0
Frage: Wohin gehst Du zuerst, wenn Corona vorbei ist?
"In eine Kneipe oder auf eine Party!"
Ort der Beobachtung: Frankfurt am Main
Beobachtet von: Elisabeth
0
Frage: Was vermisst Du zur Zeit am meisten in der Stadt?
"Ins Café um die Ecke zu gehen und Menschen zu beobachten."
Ort der Beobachtung: Frankfurt am Main
Beobachtet von: Elisabeth
0
Frage: Was vermisst Du zur Zeit am meisten in der Stadt?
"Geplante und spontane Begegnungen in den Stammkneipen"
Ort der Beobachtung: Berlin
Beobachtet von: Eddy
+3

Über das Projekt

Die Corona-Pandemie verändert, wie wir in Städten zusammenleben. Welche Folgen der Virus für uns hat, ist höchst individuell. Vieles hat uns in den vergangenen Monaten genervt, einiges auch begeistert oder Angst gemacht. Wir haben neue Orte für uns entdeckt und andere schmerzlich vermisst. Prioritäten haben sich verschoben. Wir merken: eine andere Stadt ist möglich und notwendig.
 
Die Urban Change Academy entwickelt ein Playbook, um die Stadtentwicklung in und über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus zu inspirieren – für all jene, die Städte aktiv mitgestalten wollen.

Es versammelt Beobachtungen, Thesen, Insights und Best Cases ebenso wie konkrete Handlungsoptionen und kluge Ideen für drängende Zukunftsfragen – ein Wegweiser für urbane Changemaker*innen. Wir wollen herausfinden, wohin sich Städte entwickeln und wie die neue Normalität aussieht. Um ein Stimmungsbild der aktuellen Situation zu zeichnen, wollen wir Deine Beobachtungen, Gefühle und Gedanken einbeziehen.

 
In der ersten Phase des Projekts geht es um Deine Beobachtungen. Nimm Dir etwa zehn Minuten Zeit und teile Deine Erfahrungen mit uns, indem Du die oben genannten Fragen beantwortest. Keine Sorge: Falls Dir zu einer Frage mal nichts einfällt, lass sie einfach aus. Deine Antworten erscheinen dann zusammen mit Deinem Vornamen und Deinem Wohnort auf der Webseite.
 
Im März 2021 kannst du Dir die Ergebnisse in unserem frei verfügbaren digitalen Playbook anschauen.

Das Playbook entsteht mit Mitteln aus dem European Capital of Innovation Award und freundlicher Unterstützung der Hamburg Marketing GmbH.