Buchtipp: Ein Kinderbuch erkundet die Stadt der Zukunft

Das Buch präsentiert 30 historische oder erfundene Städte und lädt kleine und große Kinder dazu ein, deren Gestalt und Regeln weiter zu entwickeln. Konzipiert als Mitmachbuch, in dem gemalt, gezeichnet und geschrieben werden kann, zeigt „Stadt der Zukunft“ nicht nur die Vielfalt städtischer Lebensweisen im Laufe der Geschichte und in verschiedenen Kulturen.

„Fang an, die Stadt zu entwerfen, in der Du leben möchtest, wenn Du einmal groß bist“ …

… ruft Nika Dubrovsky allen kleinen Menschen in der Einleitung des jüngst erschienenen Kinderbuchs „Stadt der Zukunft“ zu.

Wie haben sich die Vorstellungen der Menschen von Städten im Laufe der Geschichte und in verschiedenen Kulturen verändert? Das Kinderbuch – das übrigens auch für Erwachsene spannend ist – entführt in 30 historische oder erfundene Städte und lädt kleine und große Kinder dazu ein, deren Gestalt und Regeln weiter zu entwickeln. Neben mittelalterlichen Stichen, Zitaten und Illustrationen aus der Science-Fiction können Standbilder aus Filmen und Architekturzeichnungen von Sam Chermaeff und Nika Dubrovsky entdeckt werden. Konzipiert als Mitmachbuch, in dem gemalt, gezeichnet und geschrieben werden kann, zeigt die Neuerscheinung nicht nur die Vielfalt städtischer Lebensweisen im Laufe der Geschichte und in verschiedenen Kulturen. Es regt auch dazu an, gemeinsam Ideen und Pläne zu entwickeln, wie städtisches Leben gerechter, schöner und inklusiver gestaltet werden kann.

Das Buch ist Teil der Open-Access-Reihe Anthropology 4 Kids (A4Kids), die Nika Dubrovsky seit 2008 gemeinsam mit Freund*innen herausgibt. Mit dem Ziel, anthropologische Perspektiven und Herangehensweisen auf spielerische Weise zu vermitteln, sind bislang 14 frei zugängliche digitale Kinderbücher entstanden, die sich Themen wie Familie, Protest, Geld oder Arbeit widmen. Übersetzt wurde „Stadt der Zukunft“ aus dem Englischen von Nina Gribat, Stefan Höhne und Gala Nettelbladt für sub\urban – zeitschrift für kritische stadtforschung.

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